Fundstücke der vergangenen Woche (2015-24)

Meine Fundstücke – Artikel, die für mich in der vergangenen Woche hilfreich oder anregend waren:

Persönliche Entwicklung und
einfaches Leben

  • Organizing Ideas That Look Neat, Too
    (Asian Efficiency, Kayla Matthews)
    Schwierig einzugruppieren, aber unbedingt lesens- und sehenswert. Matthews gibt zahlreiche Hinweise zum Aufräumen daheim – und präsentiert an Beispielbildern, was man mit dem einen oder anderen Schatz dann doch noch tun kann, den man beim Ausmisten plötzlich in der Hand hält.
  • Permission to Let Go
    (The Minimalists, Joshua Fields Millburn & Ryan Nicodemus)
    Natürlich hängen wir an schönen Dingen, aber es ist auch unsere eigene Entscheidung, uns von Dingen zu trennen. Wir haben die Erlaubnis loszulassen.

You have permission to clear the clutter.
You have permission to remove the excess—the clothes you don’t wear, the junk you don’t use, the things you hold on to just in case—and focus on what’s truly important to you: health, relationships, passions

  • The Miracle of Suspending Mis-Belief
    (zen habits, Leo Babauta)
    Wenn man wieder einmal meint, die ganze Welt habe sich gegen einen verschworen, tut es gut sich an die Mahnung von Leo Babauta zu erinnern: Dinge passieren manchmal einfach – und es gibt keine „Story“ dahinter, keine Absicht. Bevor man in solch einer Situation noch einen „draufsetzt“, heißt es also besser einmal durchatmen und die schlichte Wahrheit akzeptieren…

When we feel difficult emotions in real life, we can stop believing in the story, and start to see the reality of what’s happening: there’s just physical objects around us, moving. There are atoms and molecules, living organisms, people who can talk and create. Those are not part of a story, but just happening. By letting go of this false belief, this mis-belief in the made-up story, we can let go of the fears and anger and frustrations that come with it…

  • 7 ways to get off your ass and stand more
    (Mashable, Kathleen Wong)
    Diesen Artikel kann man sich gelegentlich auf der morgendlichen Fahrt ins Büro noch einmal vornehmen. Hoffentlich klebt man dann nicht den ganzen Tag an seinem Bürostuhl…

Produktivität

  • How to Do Work On Vacation (Without Going Crazy)
    (lifehacker, Whitson Gordon)
    Rechtzeitig vor den großen Ferien gibt Gordon Whitson Ratschläge zum Umgang mit dem Thema „Arbeiten im Urlaub“. Bedenkenswert der erste Rat „Wenn Du nicht arbeiten arbeiten musst, lass es sein!“. Muss es aber sein, so rät er zu
    – Begrenzung auf festgelegte Arbeits- und Erreichbarkeitszeiten
    – Nutzung dieser Zeit für grundlegende und stressfreie Dinge
    – Planung und Vorbereitung, wie man den Zugang zum Internet sichert
    Dem Tipp, einen kleinen WLAN-Router wie Apples AirPort Express (samt Kabeln) mitzunehmen kann ich seit dem letzten Skiurlaub nur beipflichten: Die neu hergerichtete Wohnung hatte in jedem Zimmer Ethernet-Buchsen, das WLAN reichte aber durch den Flur nur bis zur knapp hinter die Eingangstür…
  • Productivity Experimention A Case Study for Writing
    (Productivityist, Mike Dariano)
    Ein Aufruf zum Experimentieren: Manchmal ist das Leben ohne Tools und Technik leichter, dann kommt man auch mit Karteikarten erstaunlich weit…

Technik

  • The Asian Efficiency Guide to BusyCal for Mac
    (Asian Efficiency, Aaron Lynn)
    Auch als Wiederholung lesenswert: Wie richtet man das Kalenderprogramm BusyCal richtig ein.
  • TextExpander 5 review
    Typing shortcut utility makes you more productive by learning your habits

    (Macworld, Glen Fleishman)
    Freue mich schon auf das Update: Wer einmal mit TextExpander – oder der Windows-Alternative Breevy – gearbeitet hat, möchte diese intelligenten Auto-Vervollständigungs-Programme nicht mehr missen. Ein kurze Abkürzung und schon fügen sie vorher gespeicherte Textschnippsel wie Abschiedsformeln, Signaturen oder Mailadressen in Texte oder Mails ein. Jedes Mal wieder. Das spart richtig Zeit!

Fundstücke der Woche (2015-23)

Meine Fundstücke – Artikel, die für mich persönlich in der (vor-) vergangenen Woche hilfreich oder anregend waren:

Persönliche Entwicklung

  • Top 25 habits of people who are happy, healthy and successful.
    (Asian Efficiency, Zachary Sexton)
    Es gibt diese Glücksfälle, dass ein Artikel wie vom Himmel fällt, der perfekt zu einem aktuellen Lebensthema passt. So ein Artikel ist „Top 25 habits of people who are happy, healthy and successful“. Nur leider ist der Titel ein wenig irreführend: Auch wenn am Schluss eine Liste von 25 Erfolgsgewohnheiten steht, beschäftigt sich der Artikel vorher sehr anschaulich mit den Mechanismen, die hinter Verhaltensabläufen (habit loops) stecken. 
    Aufbauend auf dem Buch „The Power of Habit“ von Charles Duhigg (deutsch: „Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tun“, 2013) zerlegt Sexton Verhaltensmuster in die Elemente Auslöser (trigger), Verhaltensroutine (routine) und Belohnung (reward) und zeigt auf, wie sich Verhaltensänderungen in fünf Schritten erreichen lassen, z. B. um schlechte Gewohnheiten abzustellen.
    Ein sehr anregender Beitrag!
    Und obendrauf stellt Asian Efficiency einen „Habit Tracker“ zum Download bereit, also eine Vorlage, um die Auslöser schlechter Verhaltensweisen zu dokumentieren, um sie dann im nächsten Schritt abzuschaffen.

The trigger is what initiates the habit. Your life is full of triggers. For example:

– Your butt hitting the seat of your car is a trigger to fasten your seatbelt.
– Your teeth feeling slightly filmy is a trigger to brush your teeth.

There are also less obvious triggers.

People you spend time with. Places you go. Energy levels. Certain feelings or emotions. A specific time or place can all trigger unconscious behaviors.

Triggers can be found in all areas of your life. That’s why you need to identify them for each unhealthy habit you are trying to uproot so they don’t catch you off guard. It is actually extremely easy to do this. All you have to do is track them.

Produktivität

  • How Did Ben Franklin and Isaac Newton Accomplish the Work of 10 People? Rigorous Note Taking
    (Productivityist, Michael Rank)
    Ein weiterer Beitrag zur Bedeutung von Notizen und Tagebuchaufzeichnungen für die Umsetzung persönlicher Ziele, zudem in einem interessanten historischen Kontext…

Benjamin Franklin was nothing if not diversified in his talents. The Founding Father was a printer, scientist, inventor, diplomat, postmaster general, educator, philosopher, entrepreneur, library curator, and America’s first researcher to win an international scientific reputation for his studies in electrical theory. He even made contributions to knowledge of the Gulf Stream.

How did he do it? By keeping up a highly structured daily schedule and tracking the results. Franklin considered personal productivity to be a moral duty. It is for this reason he talks in detail about his daily habits in his autobiography. No part of the day was left without marching orders. It all began with a simple question each morning: What good shall I do this day?

  • 5 Qualities of People Who Use Time Wisely
    (Success, John C. Maxwell)
    Hinweis: Asian Efficiency
    In seinem Artikel benennt Maxwell folgende Eigenschaften, durch die sich Menschen auszeichnen, die ihre Zeit gut nutzen:
    1.) Sie sind zielorientiert
    2.) Sie haben eine starke Werteorientierung
    3.) Sie spielen ihre Stärken aus
    4.) Sie optimieren ihren Tag im Hinblick auf ihre Zufriedenheit
    5.) Sie formen und stärken ihre Teammitarbeiter

People who use time wisely spend it on activities that advance their overall purpose in life. By consistently channeling time and energy toward an overarching purpose, people can most fully realize their potential.

We cannot reach peak performance without a peak purpose. Purpose enlivens all that we do. In fact, I believe the two greatest days in a person’s life are the day they are born and the day they discover why. Uncovering purpose helps to refine passion, focus efforts and sharpen commitments. The cumulative result is to amplify achievements.

Randnotiz

  • Beyond Productivity: A Virtual Workshop Experience
    (Productivityist, Mike Vardy)
    In diesem Workshop, aufgezeichnet vor Studiopublikum, stellt Mike Vardy seine „NOW Year Formula“ als neue Produktivitätsmethode vor, mit der er sich von der GTD-Methode (Getting Things Done) von David Allen abgrenzt. Dabei betont er insbesondere die Bedeutung persönlicher Stimmungszustände („modes“) als Produktivitätsfaktor für die Umsetzung von Aufgaben, die er in die Gruppen
    – Need (Notwendigkeit)
    – Ought (Soll-Aufgabe)
    – Want (Wunsch)
    kurz: „NOW“ untergliedert und für deren Erfassung in Listen, welcher Art auch immer, er ein konkretes Raster (MAPS) vorschlägt, für Vardy die „Landkarte“ für seine Tagesgestaltung. Diese enthält neben den Aspekten Stimmungszustand, Projekt und Zeitplan die eigentliche Aufgabe.
    Ein interessant klingender Ansatz, auch wenn ich mir noch nicht im Klaren bin, ob es sich hierbei nicht nur um Akzentuierung des GTD-Ansatzes handelt, den Vardy als zu unflexibel abkanzelt. Ich bin gespannt auf mehr.
    Eine kurze (und kostenfreie) Einführung in den Workshop liefert Vardy in der Folge 40 des Podcasts Productivityist.

Fundstücke der vergangenen Woche (2015-22)

Meine Fundstücke – Artikel, die für mich in der vergangenen Woche hilfreich oder anregend waren:

Lebensführung

I want it.
I must have it.
I have to possess it.

I own it.
I don’t use it.
I have debt from it.

It owns me.
It has changed me.
It steals time from me…

(gekürzt zitiert, vollständig über Link oben)

Pause for a moment, right now, to notice where you are.

What is it like? What is the light like? What about the sounds, the smells, the feelings your body is feeling, the people around you? What is your state of mind? What are you worried about, joyful about? What is stopping you from appreciating this moment?

Produktivität

  • Why Today Predicts Your Future
    (Productivityist, Mike Vardy)
    Der heutige Tag ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Ziele, deshalb sollten wir ihn bewusst nutzen – und heute schon handeln..

You have to act in a way that leads to being what you want. If you want to run, you run today. If you want to write, you write today. Whatever it is that you want to do, you have to do that thing.

It’s the actions we take that really matter.

Technik

  • The Week in Mac Apps: Clean up your contacts, folders, and desktop
    (Macworld)